Ich bin am letzten Samstag in der Nacht von Angola, Luanda zurügekommen. Ich habe dort 2 Wochen zusammen mit meinem Vater, meiner Mutter und meiner Schwester bei meiner Tante gelebt.
Es war eindrücklich. In Angola herrschte bis 1991 ein 30 jähriger Bürgerkrieg um die Unabhängigkeit von Portugal. Die Situation im Land war dazumal in Luanda, det Hauptstadt am besten. Desshalb flohen die meisten Leute vom Land nach Luanda, was zu einer totalen Überbevölkerung führte, die die ganze Infrastruktur zerstörte. In Angola leben ca. 14 Milionen Menschen, das Land ist ca. 30 Mal so gross wie die Schweiz. eigentlich sollte es genug Platz für alle haben. Nach dem Krieg kamen aber so viele Leute nach Luanda, dass die Stadt aus allen Näten platzt.
Zweiklassengesellschaft:
In Angoa hat es alles. Vom Milliardär bis zum Mann mit Kinderlähmung an beiden Beinen, der nicht einmal einen Dollar pro Tag verfügt und von allen verachtet wird. Die Unterschiede von Arm und Reich sind beängstigend. Die Stadt Luanda ist wunderbar und schrecklich zugleich. Am Strand hat es riesen Banken und Hochhäuser und einen Kiloeter hintendran hat es das pure Ghetto. Wellblechhütten, die bei Regen total zerstört werden, der pure Armut.
Das alles stimmt einen irgendwie Nachdenklich.
- bilder kommen nach, da der memorystick noch bei meiner Schwester in Angola ist.
Gestern Nacht kam ich noch von einem Kurztrip nach Milano nach Hause, mit Michel, Henrique, Warut und Flave. Es war unorganisiert, chaotisch und es hatte alles, was ein guter Trip braucht. mehr davon später.
Mittwoch, 30. Juli 2008
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